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Schmittenhöhebahn tauft neues Elektroschiff auf den Namen "Maria Franziska von Trapp"

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Schiff, das auf den Namen „Maria Franziska von Trapp“ getauft wurde.
Schiff Ahoi: Das neue Elektroschiff "Maria Franziska von Trapp" der Schmittenhöhebahn AG ist ab sofort auf dem Zeller See unterwegs.

 

Es ist so weit – das neue Elektroschiff der Schmittenhöhebahn AG sticht in Thumersbach in See! Bei strahlendem Sommerwetter wurde es am Freitag, den 26. Juni 2026 feierlich auf den Namen „Maria Franziska von Trapp“ getauft, der die tiefe Verbundenheit der Familie von Trapp mit Thumersbach demonstriert und als symbolisches Bekenntnis zur Region steht. Die Anwesenheit der Ehrengäste unterstrich die Bedeutung der Namensgebung: Kristina von Trapp, Elisabeth von Trapp und ihrem Mann Edward Hall, Shela von Trapp sowie Kikuli Mwanukuzi, Sohn der Namensgeberin Maria Franziska von Trapp (1914-2014), die Nachkommen der weltberühmten „Trapp Family Singers“. Besonderes Highlight des Tages: Elisabeth von Trapp präsentierte mit stimmungsvoller Live-Performance des beliebten Songs Edelweiß, wie schön sich The Sound of Music anhören kann.

 

Weitere 300 Gäste aus der Region sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus wohnten der besonderen Zeremonie am Zeller See bei.

 

Ein Name, der Geschichte erzählt

Die Familie von Trapp verfügt über eine enge Verbindung zur Region und Thumersbach im Speziellen. Agathe von Trapp-Whitehead, Frau von Georg von Trapp, zog zu Beginn des ersten Weltkrieges 1914 mit ihren Kindern Rupert und Agathe vom Kriegsgebiet in Istrien auf den Gutshof ihrer Mutter nach Thumersbach. Am Erlhof kam im gleichen Jahr noch ihre Tochter Maria Franziska zur Welt. Sie und ihre Geschwister wuchsen in einer sehr musikalischen Umgebung auf. Mutter Agathe spielte Klavier und Violine, während ihr Mann Georg von Trapp gerne auf dem Akkordeon, der Violine oder der Mandoline musizierte. Besonders interessant ist, dass es Maria Franziskas angeborener Herzfehler war, der nach dem Tod der Mutter dazu führte, dass ihr Vater, die Erzieherin und spätere Gattin Maria Augusta von Trapp ins Haus holte und damit das Fundament für die bemerkenswerte internationale Karriere gelegt wurde. „Es freut uns besonders, mit der Schiffstaufe und der Namensgebung, die Geschichte von Maria Franziska und der gesamten Familie von Trapp sowie ihre enge Verbundenheit mit der Region zu ehren und lebendig zu halten. Damit würdigen wir ihr außergewöhnliches Wirken, das bis heute nachhallt“ erklärt Vorstand Dr. Erich Egger. Auch Lisa Loferer, Geschäftsführerin von Zell am See-Kaprun Tourismus, sieht in dem neuen Elektroschiff einen wichtigen Schritt für den Tourismus am Zeller See: „Die Geschichte der Familie von Trapp hat eine große internationale Strahlkraft mit bedeutenden Wurzeln am Zeller See. Die „Maria Franziska von Trapp“ ist damit nicht nur eine qualitative Aufwertung des touristischen Sommer- und Ganzjahresangebots von Zell am See-Kaprun, sondern macht diese besondere Geschichte ab sofort als schwimmende Botschafterin sichtbar und erlebbar. Sie bringt Gäste nicht nur über den See, sondern trägt eine Erzählung in die Welt hinaus, die Zell am See-Kaprun noch stärker positioniert."

 

Das neue Elektroschiff fährt über den Zeller See.
Mit seinem nahezu lautlosen und emissionsfreien Antrieb setzt das Elektroschiff neue Maßstäbe.

 

Die feierliche Taufe durch die Schiffspatin Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf bildete den Höhepunkt der Veranstaltung. Unter musikalischer Begleitung des Chores Sotto Voce, erhielt das neue Schiff offiziell seinen Namen: „Maria Franziska von Trapp“ und wurde mit dem traditionellen Taufspruch, dem Zerschlagen der Taufflasche und dem Ertönen des Schiffshorns offiziell in die Flotte der Schmittenhöhebahn AG aufgenommen. 

 

Das Elektroschiff wird von der Schiffspatin Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf getauft.
„… allzeit gute Fahrt und eine Handbreit Wasser unterm Kiel“: Schiffspatin Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf bei der feierlicher Taufe der „Maria Franziska von Trapp“.

 

Aus Sicht der SalzburgerLand Tourismus GmbH ist das neue Elektroschiff ein wichtiger Meilenstein, wie Leo Bauernberger (Geschäftsführer) betont: „Kaum eine Geschichte hat das Bild des SalzburgerLandes in der Welt so geprägt wie jene der Familie Trapp. Die Verfilmung der Familiengeschichte in The Sound of Music ist ein weltweites Phänomen, das seit Generationen Millionen von Menschen für unser Land begeistert. Für viele internationale Gäste ist die Geschichte der Familie Trapp ein emotionaler Berührungspunkt mit dem SalzburgerLand. Die Taufe des Schiffes ‚Maria Franziska von Trapp‘ in Zell am See schlägt eine besondere Brücke zwischen den historischen Wurzeln dieser einzigartigen Familie und der Gegenwart. Das Schiff steht sinnbildlich für die enge Verbundenheit der Familie Trapp mit unserer Region und für die außergewöhnliche internationale Strahlkraft, die von diesem Hollywood-Film auch 60 Jahre nach seiner Entstehung noch immer ausgeht.“

 

Die zwei Kapitäne Norbert Mayr und Fritz Gassner stehen gemeinsam mit Dr. Erich Egger und Dr. Brigitta Pallauf vor dem Elektroschiff.
The Sound of Future: Kapitän Norbert Mayr, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Dr. Erich Egger & Kapitän Fritz Gassner bei der Taufe in Thumersbach.

 

Vom Pioniergeist zur Zukunft: Elektroschifffahrt am Zeller See 

Die bewusste Entscheidung für einen elektrischen Antrieb knüpft nicht nur an die Innovationskraft des modernen Schiffbaus, sondern auch an die historische Tradition der Elektroschifffahrt am Zeller See an. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Elektroschiffe haben hier Tradition. Bereits 1907 wurde hier das erste Elektroschiff Österreichs in Betrieb genommen. Das akkubetriebene Verkehrsboot mit dem Namen „Franz Ferdinand“ verband Zell am See mit Thumersbach und überzeugte damals vor allem durch seine Laufruhe und den rauchfreien Betrieb, ein großer Vorteil gegenüber den Dampfschiffen jener Zeit. 

 

Die „Maria Franziska von Trapp“ führt diesen Gedanken in zeitgemäßer Form weiter und ergänzt die Flotte um ein modernes Schiff, das innovative Technik mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet. In seiner Begrüßung betonte Schmittenhöhebahn AG-Vorstand Dr. Erich Egger die Bedeutung dieser Anschaffung im Rahmen einer nachhaltigen Tourismusentwicklung: „Mit dem neuen Elektroschiff verbinden wir modernste Technologie mit regionaler Geschichte und einem eindrucksvollen Naturerlebnis für unsere Gäste. Der Zeller See ist eines der schönsten Naturjuwele unserer Region. Umso wichtiger ist es, dass wir ihn möglichst umweltfreundlich erlebbar machen. Die „Maria Franziska von Trapp“ steht daher für Innovation, Qualität und unser klares Bekenntnis zu einem achtsamen Umgang mit unserer Natur.“

 

Kapitän Norbert Mayr am Steuer des Elektroschiffes.
Leinen Los: Kapitän Norbert Mayr nahm Kurs auf mit dem Elektroschiff auf dem Zeller See.

 

Design trifft Innovation: Studio F.A. Porsche prägt das neue Elektroschiff 

Die Idee für das Elektroschiff entstand aus dem steigenden Gästeaufkommen am Zeller See und dem daraus resultierenden Bedarf nach zusätzlichen Kapazitäten. „Rasch wurde klar, dass ein neues Schiff nicht nur funktional überzeugen, sondern auch technologisch am neuesten Stand sein soll“, erklärt Techniker und Prokurist Ing. Hannes Mayer (Schmittenhöhebahn AG). Von den ersten Konzeptüberlegungen bis zum fertigen Plan verging rund ein Jahr, in dem Anforderungen definiert, Entwürfe entwickelt und technische Details gemeinsam mit der Werft abgestimmt wurden. In enger Zusammenarbeit mit dem Studio F. A. Porsche Zell am See entstand ein markantes Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert. „Ziel war es, ein modernes, eigenständiges Design zu schaffen, das als echter Eyecatcher am See wahrgenommen wird“, so Mayer„Im täglichen Betrieb unterscheidet sich das neue Schiff vor allem durch seinen nahezu lautlosen und emissionsfreien Antrieb und setzt damit neue Maßstäbe in Sachen Komfort und Umweltverträglichkeit.“

 

Mit einer Wasserlinie von 25 Metern bietet „Maria Franziska von Trapp“ künftig Platz für rund 150 Gäste und wird ab Juli im Rundfahrtenverkehr sowie für Charter- und Eventfahrten eingesetzt. Dank seines rein elektrischen Antriebs – in dieser Größenordnung ein Novum in Österreich – fährt es emissionsfrei und nahezu geräuschlos über den Zeller See und ermöglicht ein besonders intensives Naturerlebnis. Neben klassischen Panorama-Rundfahrten wird das Elektroschiff auch für ausgewählte Erlebnisfahrten eingesetzt, etwa bei den Abendrundfahrten oder auch für exklusive Veranstaltungen. Mit seinem großzügigen Hauptdeck, einem beschatteten Oberdeck und einem Bistrobereich für Snacks und Getränke bietet es hohen Komfort und beste Aussicht auf die umliegende Bergwelt. 

 

Das neue Elektroschiff steht für die konsequente Weiterentwicklung eines modernen Mobilitätsangebotes, das ökologische Verantwortung mit hoher Qualität verbindet. Gleichzeitig trägt es einen Namen, der die enge Verbindung zwischen der Region Zell am See, Thumersbach und der Familie Trapp sichtbar macht. 

 

Die „Maria Franziska von Trapp“ vereint damit, was die Schmittenhöhebahn seit vielen Jahren auszeichnet: Innovationskraft, regionale Verwurzelung und gelebte Gastfreundschaft.

 

Bilder honorarfrei mit Credit: Schmittenhöhebahn AG © Stefanie Oberhauser